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Frieden finden in deinen Beziehungen – auch wenn’s manchmal richtig wehtut

Kennst du das Gefühl, dass dich bestimmte Menschen immer wieder auf die gleiche Weise verletzen oder aus der Fassung bringen? Vielleicht ist es dein Partner, deine Mutter, dein Kind oder eine Freundin, bei der du dich immer wieder im Kreis drehst. Es sind genau diese Beziehungen, die uns am tiefsten treffen – und gleichzeitig die größte Chance auf Heilung in sich tragen. In einer Zeit, in der wir beginnen, bewusster hinzuschauen, dürfen wir auch den Schmerz als Teil unseres Erwachens begreifen. Beziehungen sind keine zufälligen Begegnungen. Sie sind Spiegel, Wegweiser, manchmal Prüfungen – aber immer Einladungen. Und sie fordern uns auf, zu wachsen, zu erinnern und zu lieben.

seelenfriedenWas dir deine Beziehungen über dich selbst zeigen

Wir sind oft so abgelenkt dadurch, die Trigger zurückzuwerfen, die Geschenke ungeöffnet zurückzuschicken oder sie sogar dem Anderen ins Gesicht zu werfen, dass wir noch nicht einmal bemerken, wie sehr wir uns dadurch selbst ablehnen. Wie sehr wir Nein zu uns selbst sagen. Zu diesen Anteilen in uns, die uns durch die andere Person gezeigt werden. 

Aber jedes Nein zu uns selbst, hinterlässt Wunden. Vielleicht sogar noch größere als jene, die wir durch diesen Mechanismus zu beschützen versuchen.

Lass die Energie fließen, statt sie zu blockieren

Alles, was in dich hineinkommt, wann immer du mit der anderen Person in Kontakt kommst. Lass es fließen. Erlaube der Energie, allen Gefühlen, dich zu durchspülen. Weine, atme, fühle! Damit sie danach wieder aus dir herausfließen kann und mit ihr alles, was dir nicht länger dient. Übrig bleibt Liebe, Reinheit, Heilung….

Dein größter Trigger ist oft dein wichtigster Lehrer

Hast du schon mal darüber nachgedacht, dass die Personen in deinem Leben, mit denen du am stärksten kämpfst, die dich am härtesten und tiefsten verletzt haben (und immer noch und immer wieder verletzen) und die für dich am Anstrengendsten sind, womöglich genau die Menschen sind, von denen du am meisten lernen kannst? Die dich am tiefsten verletzen können, weil sie nun mal so tief bei dir gehen. Es sind in deinem Leben vielleicht sogar die wichtigsten Personen. Gerade eben die Seelen, die deine größten Aufgaben mitgebracht haben.

Danke, liebes Ego, jetzt darfst du dich zurücklehnen

Du hast die Wahl: Deine Igelstachel ausgefahren zu lassen, immer und immer wieder in Konflikten zu verharren, die starke Ablehnung, den Groll, den Schmerz, die Verachtung wieder und wieder zu fühlen. Dich bis aufs Blut zu wehren gegen das, was in dir anspringt. Deine Konditionierung sagt dir, dass es etwas Böses ist, etwas Schlechtes, was die andere Person in dir hervorruft. Deine Konditionierung sagt dir, dass „das ja wohl überhaupt nicht geht, was dieser Mensch sagt oder tut“. Dein Ego passt hier gut auf dich auf. Es will dich beschützen vor alledem, was du schon einmal fühlen musstest, wofür du kein Handwerk hattest. Damals, als du noch ein Kind warst (vielleicht sogar ein Baby) und niemand dir helfen konnte. Du selbst, dein eingebauter Schutzmechanismus, dein Ego hat auf dich aufgepasst. Es hat sich einen Weg gesucht, hat für dich einen Weg gesucht, wie du zurechtkommen kannst. Wie du weiterleben kannst.

Aber das, was du heute fühlen kannst, in all dem Widerstand, ist der leise Ruf deiner Seele in dir. Deine Seele weiß, spürt, dass es an der Zeit ist, hinzuschauen, dich zu öffnen. Die Energie endlich fließen zu lassen. Es ist an der Zeit, dein Ego an die Hand zu nehmen und ihm zu sagen, dass es okay ist. Bedanke dich dafür, dass es so gut auf dich aufgepasst hat. Aber nun brauchst du es, dass es etwas beiseitetritt, damit etwas Anderes Platz bekommen kann. Nämlich deine Aufgabe. Die Aufgabe, die dein Gegenüber dir mitgebracht hat. Was ist es, das du dir anschauen sollst? Was darfst du hier lernen? Was darfst du hier heilen?

Wer wärst du ohne deinen Kampf?

Stelle dir vor, dein Groll, dein Frust und deine ganzen Spannungsgefühle würden sich auflösen. Stelle dir vor, du denkst an jene Person, mit der dein Verhältnis so vertrackt ist, so angespannt, so schmerzbehaftet und während du an sie denkst, fühlst du etwas anderes. Stelle dir vor, da ist plötzlich Entspannung, Gelöstheit, vielleicht sogar Liebe. Stelle dir vor, all die vertraute Enge und Verklebtheit in dir ist einfach weg. Dein Zwerchfell zieht sich nicht mehr zusammen, dein Magen krampft nicht mehr, die Übelkeit ist fort. Stattdessen nimmst du Raum für Atem wahr. Du fühlst Leichtigkeit.

Heilung beginnt, wenn du das Warum erkennst

Es geht an dieser Stelle nicht darum, zu ignorieren oder zu vergessen, was alles vorgefallen ist. Es geht nicht darum, Handlungen oder Worte zu legitimieren. Alles das darf bestehen bleiben. Ja! Du darfst benennen, dass du sehr verletzt wurdest. Dass diese Person dich sehr verletzt hast. Aber du übernimmst nun Verantwortung. Für dich und deine Heilung. Du verharrst nicht mehr nur in der Beschreibung dessen, was passiert ist, sondern du fragst dich, WARUM das passiert ist. Denn das Warum löst dich aus deiner Passivität. Es nimmt dir die Opferhaltung und macht dich fähig, wieder zu handeln. Für dich da zu sein und den Geschehnissen in deinem Leben einen höheren Sinn zu geben. Und eben dieser Sinn ist es, der dich ermächtigt, der dich stärkt und nach dem du dich im tiefsten Innern so sehr sehnst.

Du bist nicht hier, um dich zu verschließen – sondern um zu erinnern

Wenn du dich dafür entscheidest, in deinen Beziehungen nicht länger gegen dich selbst zu kämpfen, beginnt etwas Magisches: Du kommst bei dir an. Nicht als perfekte Version, sondern als fühlender Mensch – mutig, offen, lebendig.

Und vielleicht spürst du irgendwann sogar Dankbarkeit für jene Menschen, die dich durch ihre Reibung dorthin geführt haben. Zurück zu dir.

Deine Erfahrung zählt – teile sie mit uns!

Wie gehst du mit herausfordernden Beziehungen um? Was hat dich am meisten gelehrt?
Teile gerne deine Gedanken, Erfahrungen oder Fragen in den Kommentaren. Du bist nicht allein – und vielleicht schenkst du mit deiner Geschichte jemand anderem genau den Impuls, den sie gerade braucht. 

Wenn wir Mamas etwas tief transformieren, heilen wir nicht nur uns selbst – mit uns heilt unser Kind, unsere Familie, die ganze Welt.

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